Montag, 11. Oktober 2010

id hosä !

Von: Anscheli

Id Hosä, Mannä und natüürli Fraue. Das war ein Wort. Er, etwa 1.90 meter Gross, über 100 kg schwer und ziemlich muskulös erteilte diese Anweisungen an alle anwesenden LeiterInnen inkl. Begleitung unseres Turnvereins.

Eins kann ich euch sagen, wiedersprechen wollte hier keiner :)

Alle aktiven Leiterinnen und Leiter des Turnvereins werden alljährlich für Ihren Einsatz belohnt und dürfen sich auf ein Erlebnisweekend inkl. Partner freuen.

Treffpunkt beim Organisator zu Hause zu Kaffee & Gipfeli. Mitnehmen 1x Tenü Legér, 2x Tenü sportlich. Was auch immer dies zu bedeuten hat. Gehen wir nach draussen oder sind wir doch in der Halle? Wohin geht die Reise überhaupt?
Keiner ausser dem Organisator weiss genaueres. Also, lassen wir uns ganz einfach überraschen.

Aufteilung in einige Privatautos und los gieng die Fahrt in die Stadt Zürich.
In einer Quartierstrasse stand ein Haus, da kamen die ersten Vermutungen
"lernen wir heute Judo oder Shiatsu?" Als man sich zur Umkleidekabine begab wurde schnell klar, dies hat mit vernöstlichen Kampfsportarten nichts zu tun. Chueligurt, Sägemehl und übergrosse Baumwollhosen fand man hier liegen.
Schwingen war angesagt!

Brienzer, Wiiberhaggä und viele weitere Schwingergriffe lernten wir, aber vorneweg musste man sich natürlich Schwinger gerecht aufwärmer. Dies galt übrigens für Mann wie Frau! Schnell merkte man, warum die Schwinger auch immer solch breite und muskulöse Nacken besitzen. Halsbrecherische aufwärmübungen im Sägemehl, sah sehr spektakulär aus aber jede dieser Übungen konnte man als 'fast Schwinger' ausführen.

Zum Schluss wurden dann zweier Kämpfe ausgetragen und der eine oder andere zeigte sehr viel Einsatz so dass auch das Universitätsspital kurzfristig Arbeit hatte ;)

Am Abend galt es Pizzas selbst herzustellen und diese natürlich mit den lieblings Zutaten zu belegen.

Ausgegangen wurde in Zürich und geschlafen in der Jugendherberge in Zürich.

Am zweiten Tag oder auch genannt, Sonntag ging die Reise nach Luzern.
Paintballarena!
Huch! Man(n) könnte es auch 'wie Männer wieder zu Knaben werden' nennen :)
Ausgerüstet und in zwei Teams wurden Farbpatronnen mit hoher Geschwindigkeit auf alle gegnerischen Teilnehmer mit Hilfe eines sogenannten Markieres geschossen. Getroffen hiess, du bist raus und musst so schnell wie möglich aus der Schusslinie das Gelände verlassen.
Wir nannten das früher auch Indiänerlä ;) nur hatte man hier keine Gewehre (Markierer) sondern Saugnapfpfeil und den Bogen aus einer Haselrute :)

Müde, ausgepowert und mit vielen tollen Eindrücken konnte man ein super, geniales Weekend abschliessen...


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